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Der Recurvebogen
stellt in seinem Wirkungsgrad eine Weiterentwicklung des Flachbogens
bzw. des Langbogens dar.
Im ägyptischen Theben wurden Exemplare dieses Typs gefunden, die
vermutlich aus der Zeit um 1.200 Jahren v. Chr. stammen.
Im Unterschied zum Langbogen sind beim Recurvebogen die Enden der
Wurfarme so stark nach vorn gebogen, dass die Sehne anliegt. Von
dieser Eigenschaft hat der Bogen auch seinen Namen. Dadurch erhält der
Bogen einen weicheren Auszug und höheren Wirkungsgrad. Er kann weiter
gespannt werden als ein europäischer Langbogen. Die daraus
resultierenden Kräfte bedingen höhere Anforderungen an das Material der
Wurfarme. Die anliegenden Sehnen dämpfen den Handschock nach dem Schuss.
Ein Recurvebogen nach DSB-
SPO ist ein Bogen bestehend aus Mittelstück, auf dem der Griff befestigt
ist und zwei „flexiblen“ Wurfarmen, mit Sehnenkerben an den Spitzen.

Es sind folgende
Hilfen beim Schießen gestattet:
Ein Visier, das in Höhe und Seitenrichtung verstellbar ist, sowie einen
beweglichen Ausleger hat, um es vom Mittelstück entfernt zu montieren.
Die Gesamtlänge der optischen Visiereinrichtung (des Korntunnels) darf
in Schussrichtung 2 cm nicht überschreiten.
Hilfen wie Leuchtfäden, Fadenkreuze etc. sind erlaubt solange sie die
obige Regel erfüllen.
Jegliche Vergrößerungslinsen oder Prismen sind untersagt, genauso wie
Wasserwagen o.ä.
Eine Auszugskontrolle in akustischer optischer oder elektronischer Form.
Ein System aus Stabilisatoren, Gewichte für Stabilisatoren und weiteren Schwingungsdämpfern, in angemessener
Größe, d.h. so groß dass man damit keine anderen Schützen behindert.
Eine Pfeilauflage, aus Metall oder Plastik, die jedoch nicht
elektronisch sein darf. Verstellmöglichkeiten in Höhe und Seite sind
erlaubt.
An der Sehne dürfen Mund und Nasenmarken angebracht werden, sie kann
mehrfarbig sein, aber die Mittelwicklung darf nicht ins Gesichtsfeld
ragen.
Ein Recurvebogen darf nicht mit einem mechanischem Auslöser (Release)
geschossen werden und nicht über eine Reduktion des Zuggewichtes
verfügen
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