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Ein
Compoundbogen
ist ein Bogen bestehend aus Mittelstück, auf dem der Griff befestigt ist
und zwei „flexiblen“ Wurfarmen.

Das Auszugsgewicht wird jedoch durch Exzenterrollen/ Flaschenzugsysteme
im Bereich des Vollauszuges reduziert. Zugreduktionen von 40-95% sind
bekannt, und alle sind erlaubt.
Durch die Zugreduktion kann der Bogen ruhiger gehalten werden und das
Zielen fällt wesentlich leichter.
Das maximale Auszugsgewicht vor der Reduktion darf die 60 lbs Marke
jedoch nicht übersteigen. der zuständige Kampfrichter ist hierbei nicht
verpflichtet dies mit einer geeichten Waage nachzuprüfen, es reicht eine
handelsübliche.
Ein
Compoundbogen darf mit folgenden Hilfsmitteln geschossen werden:
Ein Visier wie beim Recurvebogen, jedoch gibt es hier keine
Einschränkungen über Länge des Visiers im Sichtbereich, auch dürfen
Linsen/Prismen u.ä. zur Vergrößerung des Zieles genutzt werden.
Wasserwaagen die im Visier montiert sind, sind ebenfalls zulässig.
Die Sehne darf wie oben ausgerüstet sein, aber es ist dem Schützen
gestattet ein Peepsight in die Sehne mit einzubauen, was faktisch als
dritter Visierpunkt dient.
Eine Pfeilauflage: wie beim Recurvebogen, nur darf sie elektrisch
verstellbar sein.
Eine Auszugskontrolle ist in optischer, akustischer oder elektrischer
Form gestattet.
Eine Stabilisation ist ebenfalls wie beim Recurvebogen erlaubt.
Weiterhin darf ein Compound mit einem mechanischen Auslöser geschossen
werden (Release)
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